Fleißig? Fleißig!

August 31, 2009 um 10:57 am | Veröffentlicht in Cape Socks, Opal, Regia | 9 Kommentare

Ich lass‘ mal ein bißchen raushängen 😉 , an was ich in den vergangenen zwei Wochen gestrickt habe. Abschiedsgeschenke, Geburtstagsgeschenke – ich war ganz gut beschäftigt.

Eine Familie aus der Klasse meines Jüngsten hat die Umzugskisten gepackt und ist in die Schweiz gezogen. Zum Abschied haben alle Familienmitglieder von mir ein Paar warme Socken bekommen. Für Vater und Mutter war das Thema mit einem Griff in meine Sockenschublade schnell erledigt. Den beiden Kindern habe ich Socken-„Voucher“ geschenkt, weil ich mir hinsichtlich Größe und Lieblingsfarbe nicht so ganz sicher war. Das Mädel hat sich dann Regenbogenfarben gewünscht, die Lieblingsfarbe des Jungen brachte mich dann doch etwas ins Grübeln: „Gold“!

Wir haben dann noch mal verhandelt und uns auf ein paar gängigere Jungsfarben geeinigt. Nun gehen in den nächsten Tagen zwei Sockenpäckchen aus Kapstadt auf die Reise in die Schweiz.

Capesocks 29/2009

Wolle: Regia Afrika Color, Größe 38, 60 Maschen, Muster: jede 6. Masche links

Ich habe so schon lange keine Regia mehr verstrickt. Aber die Wolle wirkt ein bißchen kratzig und filzig. Vielleicht liegt es ja daran, dass sie schon ein paar Jährchen bei mir im Schrank verbracht hat. Mal schauen, ob es nach einer Wäsche besser wird.

Capesocks 30/2009

Wolle: Opalwolle bunt von Marianne, Größe 30, 56 Maschen, Muster: jede 6. Masche links

Das ist die ideale Wolle zum Gute-Laune-Stricken und ich finde sie  richtig schön, für mich eine der tollsten Farbkombinationen von Opal. Ich hatte sie mir irgendwann einmal als gewickelte Kone bei Marianne bestellt – und genieße es immer noch, jeden Meter davon zu verstricken!

In (gefühlten) Kilometer-Dimensionen bewegt sich dagegen mein neues Langzeitprojekt. Weil ich wieder mal total genervt von meinen Wollrestesäcken war, die durch die Strickerei von Kleinviehsocken nicht wirklich kleiner werden, hab‘ ich am Wochenende was richtig Großes angefangen.

Meine Jungs sind auch schon ganz fasziniert: „Oh Mama, strickst Du jetzt einen Teppich?“, haben sich mich gestern neugierig gefragt. Ich stricke noch mal ein paar Reihen, dann zeig‘ ich, was aus meinem „Teppich“ werden soll 😉 .

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Noch ein Opalabo-Paar

August 19, 2009 um 8:53 am | Veröffentlicht in Cape Socks, Opal-Abo | 3 Kommentare

Beim ersten Blick auf das Knäuel hab‘ ich ja gedacht, es passt zu den anderen beiden aus dem letzten Beitrag. Aber schon nach den ersten gestricken Runden stellte sich dann heraus, dass es wohl eine „Antonia aus Tirol“ wird.

Capesocks 28/2009

Wolle: Opal-Abo Mai 2009, Größe 39, 64 Maschen, Muster: jede 6. Masche links

Die Farbzusammenstellung gefällt mir ja ganz gut, aber diese „unmotivierten“ schwarzen Punkte –  auf die hätte ich gerne verzichten können. Es sieht aus, als hätte man eine Schar Perlhühner mit Matschfüßen über die Socken gejagt.

Deshalb hab‘ ich mich entschlossen, die „Kleinvieh“-Socken entsprechend aufzupeppen!

Zwei Gründe, …

August 12, 2009 um 10:36 am | Veröffentlicht in Cape Socks, Opal-Abo | 10 Kommentare

… die für das Opal-Abo sprechen, sind meiner Meinung nach diese beiden Sockenpaare aus dem Mai-Abo. Bei Ute gab’s ja schon die schönen Socken im Dreierpack zu sehen. Mein gelbes Knäuel (aus dem März-Abo 2008) liegt hier noch, weil ich nicht sicher bin, ob ich daraus große oder kleine Socken stricken will.

Capesocks 26/2009

Wolle: Opal-Abo Mai 2009, Größe 39, 64 Maschen, Muster: jede 6. Masche links

Das gelb-braune Knäuel war anfangs mein absoluter Favorit. Die warmen Farben, die Musterkombination – das gefällt mir alles supergut! Das zweite Knäuel fand ich von den Farben her nicht soo aufregend, eher was für Männersocken …

 Capesocks 27/2009

Wolle: Opal-Abo Mai 2009, Größe 43, 64 Maschen, Muster: jede 6. Masche links

Als ich die grauen Socken dann so fertig vor mir liegen sah, gefielen sie mir fast noch besser. Das zarte Blau und die kühlen Grautöne – die wirken zusammen richtig fein und edel!

Ich hoffe, daraus wird mal eine Opal-Serie, denn die Musterung ist soo hübsch. Die Kontraste sind nicht zu hart, der Schwarz-Weiß-Anteil ist nicht zu groß – einfach perfekt! 

Eigentlich müsste man sie auch zusammen als Paar verschenken, sie passen so gut zusammen! Und aus dem gelben Knäuel dann noch Kindersocken dazu …

Ich bin ja ganz froh, dass ich die Socken gestern schon fotografiert habe. Im Moment rauscht gerade eine Kaltfront über Kapstadt hinweg. Sturm und Regen, richtig ungemütlich. Vielleicht sollte ich mal ein paar sonnige Urlaubsfotos raussuchen, eine Tasse Roibostee kochen und das Feuer im Kamin anzünden. Oder eine Runde aufräumen? Das wärmt ja auch …  😉 .

 

Calendula vs. Strelitzia

August 7, 2009 um 9:53 am | Veröffentlicht in Cape Socks, Cape Town, Drachenwolle | 11 Kommentare

Ein unfairer Vergleich, vor allem wenn die Calendula Cable Socks so ein Schattendasein fristen. Aber die Strelitzie bei uns im Garten blüht immer noch so schön, deshalb durfte sie endlich mal mit auf’s Foto. Und die Zopfsocken hab‘ ich danach dann noch einmal ins rechte Licht gerückt.

Capesocks 24/2009

Wolle: Drachenwolle Tweed in Orange, Größe 39, 67 Maschen, Muster: Calendula Cable Socks vom Wollhuhn

Als ich das Muster bei Tanja entdeckt hab‘, war mir gleich klar, dass ich die Zöpfe ausprobieren muss. Vor allem, wo ich doch Tweedwolle in Orange hier liegen hatte – das passt doch so gut zu Calendulas …

Ich hab‘  für meine „Bedürfnisse“  ein bißchen was am Muster geändert. Auf den „zopflosen“ Nadeln sind jeweils 16 Maschen, und die hab‘ ich im Rippenmuster 3 re./1 li. gestrickt. Das macht die Socken noch ein bißchen elastischer –  ich brauch‘ halt immer etwas mehr über dem Spann.

Tanjas Muster prägt sich sehr gut ein und hat eine tolle Wirkung auf der Tweedwolle. Beim nächsten Mal achte ich auch beim zweiten Socken darauf, die Zöpfe gegengleich zu stricken, das hab‘ ich diesmal leider zu spät gemerkt. Und ich werde  den Rat beherzigen, die Reihen zu markieren, dann werden auch alle Verzopfungen endlich mal identisch …

Ich hätte ja noch etwas Tweedwolle zum Üben da, aber mein Sohn wollte in seinen Socken auf keinen Fall einen Zopf drin haben. Er hat sich nicht nur die Wolle, sondern auch sein Muster ganz gezielt ausgesucht.

Capesocks 25/2009

Wolle: Drachenwolle Tweed in Mittelblau, Größe 36, 64 Maschen, Muster: Basket Weave Rib aus „Sensational Knitted Socks“

 Diese Rechts-Links-Kombinationen lassen sich ja schnell stricken, deshalb waren die Socken auch ratz-fatz fertig. Sie wirken recht dick und kuschelig, das ist aber zur Zeit auch notwendig. Heute morgen um sieben Uhr hatten wir hier bei uns 9 Grad. Das ist für Kapstädter Verhältnisse „absolutely freezing“ , dafür können wir uns dann heute Mittag hoffentlich bei 23 Grad und Sonnenschein wieder aufwärmen.

Ein schönes Wochenende wünsch‘ ich Euch!! Wir können diesmal unseren Sonntagsausflug etwas ausdehnen, denn den Feiertag (Frauentag), der eigentlich in diesem Jahr auf den Sonntag fällt, holen wir am Montag nach 🙂 . Nur nix verschwenden!!

Steine im Flussbett

August 3, 2009 um 8:59 am | Veröffentlicht in Cape Socks, On the road, Schoppel | 9 Kommentare

Nachdem ich bei Gerlinde die schönen Crazy Zauberball-Socken gesehen habe, will ich meine auch schnell zeigen. Mit dem täglichen Blogeintrag, das war leider nur ein kurzes Vergnügen, das krieg‘ ich zur Zeit einfach nicht hin 😦 !

Capesocks 23/2009

Wolle: Schoppel Crazy Zauberball „Flussbett“, Größe 39, 64 Maschen, Muster: jede 6. Masche links

Es hat im Urlaub richtig Spaß gemacht, diese Wolle zu verstricken und die Farben sind wunderschön. Der erste Socken ist perfekt, was die Übergänge angeht.

Beim zweiten Socken hat’s über dem Spann nicht so gut geklappt. Und kurz vor dem Ende hatte ich dann noch einen Knoten in der Wolle – leider ging’s danach mit Grüntönen weiter, die überhaupt nicht mehr zum Farbverlauf passten. Und es war auch nicht mehr genug Wolle übrig, um die richtige Farbe anzustückeln. Ich hab‘ dann einen Kompromiss gefunden.

Vielleicht bin ich da ein bißchen zu pingelig, aber ich finde es schon ärgerlich, so ein Knoten in Farbverlaufswolle, die ja ihren Reiz gerade in den sanften Farbübergängen hat.

Abgesehen von dem Knoten, sind die Socken aber richtig schön! Die Crazy Zauberball-Wolle gefällt mir auch viel besser als die anderen Zauberbälle, und ich denke auch, dass die Socken strapazierfähiger sein werden.

Und dieser kleine Geselle (genauer gesagt, eine Grüne Meerkatze) hat mich bei meiner Strickpause vor unserer Hütte im Krüger-Park sehr interessiert beobachtet – aber nur so lange, bis er erkannt hat, dass bei meiner Tätigkeit nix Essbares im Spiel war 😉 . Sockenstricken fand er dann doch zu langweilig.

Er hat sich dann doch lieber mit den Orangenschalen aus Nachbars Abfalleimer getröstet.

Ferienbesuch

Juli 25, 2009 um 3:17 pm | Veröffentlicht in Cape Socks, Cape Town, Drachenwolle, On the road | 5 Kommentare

Bevor unser Feriengast morgen wieder in den Flieger nach Deutschland steigt, will ich ihn hier im Blog nicht unerwähnt lassen. Schließlich war er auch mit dafür verantwortlich, dass ich in den vergangenen drei Wochen nicht so viel zum Schreiben gekommen bin. Darüber hinaus ist auch seine Mutter eine begeisterte Sockenstrickerin.

Mein Paten-„Kind“ – sofern man einen 1,86 m großen, fast 15-jährigen Teenie überhaupt noch so nennen darf – hat uns zum ersten Mal hier in Kapstadt besucht. In der vergangenen Woche musste er sich jeden Morgen schon um sechs Uhr früh aus dem Bett quälen, weil er mit meinen Jungs zusammen in die Schule gegangen ist gefahren wurde.

Dafür hat er hier aber auch vorher zwei Wochen lang die Winterferien genossen. Und damit er ein bißchen was von sommerlichen Afrikafeeling mitbekommt, waren wir mit ihm für fünf Tage in Durban. Dort ist zu dieser Jahreszeit zwar auch  Winter, aber es ist trockener als in Kapstadt.

Vor allem ist das Wasser wesentlich wärmer. Die vier Männer am Strand sind hier noch etwas zögerlich, weil in den Wellen gerade ihre grüne Frisbeescheibe davonschwimmt.

Wie wir aus der Ferne beobachteten, konnte die Frisbeescheibe gerettet werden, und die Wassertemperaturen waren recht angenehm zum Toben in den Wellen.

 Wie es sich für den Sohn einer Sockenstrickerin gehört, brachte er mir genau das passende Gastgeschenk mit.

Und ich hab‘ am Strand von Durban auch gleich losgestrickt. Sonnige Aussichten, nicht wahr?

Übrigens, es wird langsam Zeit, dass der junge Herr seine Koffer wieder packt. In den letzten Tagen fanden konspirative Sitzungen zur Erstellung eines Blogs statt – Thema: „Kinder hassen Socken“ … Es wurde über Fotosessions diskutiert: Vermummte Gestalten verbrennen Sockenwolle und Stricksocken am Lagerfeuer. Bevor diese Pläne in die Tat umgesetzt werden, muss diese Gruppe schleunigst aufgelöst werden. Für entsprechende Therapie-Empfehlungen wäre ich sehr dankbar!

Unterwegs

Juli 24, 2009 um 9:25 am | Veröffentlicht in Cape Socks, Cape Stock, Drachenwolle | 15 Kommentare

Während meiner Blogpause hier war ich nicht nur in Südafrika unterwegs, sondern auch mal eben kurz in Deutschland, für fünf Tage, Wolle abholen, bei meinen Eltern 😉 .

Ganz ernsthaft, sooo wollverrückt bin ich nun doch nicht. Die Deutschlandreise war als Müttererholungswochenende gedacht. Ich hab‘ mich ganz allein mit  meiner Freundin in Hamburg getroffen, und wir haben all‘ die Sachen gemacht, die Frauen sehr gerne tun, aber (meine) große(n) und kleine(n) Männer sterbenslangweilig finden: Kaffeetrinken, Klönen, ein bißchen Shoppen, Klönen, Saunen, Klönen, an der Alster spazieren gehen …. Da steck‘ ich auch zwei Zwölfstundenflüge locker weg, der Erholungseffekt für meine Seele war größer als nach zwei Wochen Urlaub.

Und weil ich mich  bei der Einkaufstour in Hamburg sehr zurückgehalten habe, blieb im Koffer auch genug Platz, um zwei Opalabos (die ihr ja alle schon kennt) und ein paar schöne Wollstränge mitzubringen.

 Ich bin ganz stolz, dass mir Daniela den „Orient“ aus ihrem Wollmeisen-Sockenclub angeboten hat. Der müsste eigentlich zu ’nem Schal oder Tuch verstrickt werden, für Socken ist die Wolle viel zu schade.

Dann hat Daniela noch eine „Flamme“ für mich gefärbt,  natürlich in Grüntönen 🙂 .

Endlich mal wieder ein Wilder von Tausendschön, diesmal allerdings eine Merino.

Und noch einmal die gleiche Qualität in Blau-Grün-Tönen.

Mit meinem Jüngsten zusammen habe ich bei Christianes Drachenwolle gestöbert. Er hat sich aus dem Angebot an Tweedwolle  ganz gezielt den blauen Strang ausgesucht, für mich sind die Stränge in Grün und Orange.

Ganz frisch fertig ist auch schon das erste Tweedpaar. Mit den schönen bunten Stippen könnte man die Wolle auch in einem einfachen Rippenmuster verstricken. Aber ich finde, die Tweedwolle ist doch ideal für Zopfmuster!

Capesocks 22/2009

Wolle: Drachenwolle Sockentweed in Kiwigrün, Größe 39/40, 68 Maschen, Muster: Paraphernalia, gefunden bei Ravelry

 

Die Tweedwolle lässt sich sehr schön stricken, ist nicht zu dünn und  macht auch ein sehr gleichmäßiges Maschenbild. Diesmal hab‘ ich ganz ohne Bündchen gestrickt und gleich mit 3/1er Rippen angefangen.

Und weil mir die Tweedzöpfe so gut gefallen, gibt’s noch ein Foto. Ich hab‘ schon seit Jahren keine einfarbige Sockenwolle mehr verstrickt, aber mit dieser Muster-Wollkombination ist das überhaupt nicht langweilig!

Na, dann …

Juli 23, 2009 um 11:44 am | Veröffentlicht in Cape Socks, Drachenwolle | 12 Kommentare

… sag‘ ich erst einmal ganz herzlich „Dankeschön“ für all‘ die aufmunternden Kommentare! Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut und war ganz gerührt, dass Euch capesocks gefehlt hat. Mein Beitrag gestern war wirklich nicht dazu gedacht, nach „Komplimenten zu fischen“. Aber es motiviert natürlich sehr, hier weiterzumachen, wenn Ihr mir virtuell auf die Schulter klopft 😉 . Zur „Belohnung“ gibt’s dann auch ein paar Sockenfotos.

Capesocks 21/2009

Wolle: Drachenwolle mit Flöckchen in Orange, Größe 39, 68 Maschen, Muster: Paraphernalia, gefunden bei Ravelry

Das sind richtige Gute-Laune-Socken, und die Farben leuchten in der Sonne nochmal so schön. Ich hatte die Flockenwolle bei Christiane bestellt, weil ich die Zöpfe mal auf einfarbiger Wolle ausprobieren wollte und die Wandersocke schon so schöne Paraphernalias daraus gestrickt hat.

Paraphernalia gehört zu meinen Lieblingszopfsocken(mustern). Es ist wirkungsvoll, aber gar nicht so kompliziert und prägt sich recht schnell ein. Obwohl ich meine Anleitung zu Hause vergessen hatte, konnte ich die Socken während des Urlaubs im Krüger-Park fertig stricken. Nur das Reihenzählen muss ich wohl noch üben, denn beim zweiten Socken hatte war ich bis zur Spitze schon etwas weiter im Rapport vorangezopft, aber das fällt eh‘ nur so pingeligen Strickerinnen (wie mir) auf.

Und angezogen sehen sie nochmal so schön aus, finde ich. Dann ziehen sich die Rippen neben den Zöpfen noch ein bißchen auseinander und rahmen sie quasi ein.  Deshalb liegt hier schon das nächste Paar Paraphernalias zum Fotografieren und Anziehen – wir haben ja noch Winter hier in Kapstadt 😉  .

Ich bin wieder da!!

Juli 22, 2009 um 10:07 am | Veröffentlicht in Cape Town, On the road | 20 Kommentare

Aller guten Dinge sind drei: Zurück aus den Ferien, zurück im Internet und zurück im capesocks-Blog – endlich! Wir hatten im Juni zwei Wochen lang absolute Funkstille, weil die Feuchtigkeit in unseren Hauswänden sich auf die Telefonanschlüsse ausgewirkt hat – alles schimmelig, da mochten dann auch keine Daten aus dem Internet mehr durch. Der Mechaniker hat auch nur mit spitzen Fingern ein paar Drähte neu gelegt und alles zusammengewurschtelt. Das muss jetzt erst mal trocknen – hoffentlich hält es auch.

Zwischendurch haben wir uns in den Winterferien eine Woche Urlaub gegönnt, natürlich wieder Tiere-Gucken  😉 .  Diesmal ging es kreuz und quer durch den Krüger-Nationalpark.

Jetzt fällt es mir sehr schwer, nach soo langer Zeit wieder einen Einstieg zu finden. Ich gebe es ja zu, zwischenzeitlich habe ich überlegt, ob ich nicht ganz mit der Bloggerei aufhören soll. Wenn man einmal so richtig den Faden verloren hat und die Blog-Entzugserscheinungen nachlassen,  geht es eigentlich auch ohne capesocks ganz gut.

Aber wenn ich dann so durch meine virtuellen Fotostapel blättere, in der Schublade meine Sockenpaare sortiere,  erwacht mein Mitteilungsbedürfnis schlagartig. Stellt sich nur die Frage:

Sockenfotos …?

 Tiere …?

Oder ganz viel südafrikanische Landschaft mit wenig Autoverkehr?

Ich hab‘ mir jetzt mal vorgenommen,  in eine tägliche Routine zu kommen, weil es doch einiges zu zeigen gibt – schau’n mer mal, wie lange die guten Vorsätze halten …

Naturburschen-Socken

Juni 4, 2009 um 12:02 pm | Veröffentlicht in Cape Socks, Opal, Opal-Abo, Schoeller & Stahl | 13 Kommentare

Das geht alles nicht so schnell und einfach wie ich dachte, der neue Laptop funktioniert, mochte aber nicht mit den uebrigen Geraeten hier „sprechen“. So langsam gewoehnen sie sich aber aneinander, und ein netter, sehr kompetenter Callcenter-Mitarbeiter hat uns bei der Router-Anpassung geholfen.

Also, auf geht’s mit neuen Socken(fotos), die schon laengst ueberfaellig waren:

Capesocks 18/2009

Wolle: Schoeller & Stahl, Mexiko Country Colours 11, Grand Canyon, Groesse 38, 60 Maschen, Muster: jede 5. Masche links

Der mittlere meiner drei Jungs hat sich das letzte Knaeuel meiner „Country Colours“ ausgesucht. Ich mag die Serie sehr gerne. obwohl sich die Wolle beim Stricken sehr kratzig anfuehlt. Aber die Farbverlaeuefe sind wunderschoen!!

Nummer vier aus meiner Maennerrunde hat sich auch fuer Naturburschen-Farben entschieden.

Capesocks 19/2009

Wolle: Opal-Abo Dezember 2008 „Wintermaerchen“, Groesse 42, 64 Maschen, Muster: jede 8. Masche links

Ein sehr klassisches Herrensockenpaar, finde ich. Das Knaeuel haette ich mir im Geschaeft bestimmt nicht ausgesucht, es war in einer Opal-Abo-Lieferung mit dabei. Und so ‚was hat dann auch wiederum Vorteile, es sind Wollfarben fuer alle Gelegenheiten und Geschmaecker im Abo. Was mir nicht gefaellt, wird (irgendwann 😉 )verstrickt, verschenkt oder von anderen Familienmitgliedern getragen. Obwohl ich natuerlich am allerliebsten Socken verschenke, die mir selbst auch gut gefallen. Wie zum Beispiel dieses Paar:

Capesocks 20/2009

Wolle: Opal Sockenzirkus Nr. 2003, Groesse 41/42, 64 Maschen, Muster: jede 8. Masche links 

Die Sockenzirkus-Serie von Opal find‘ ich wunderschoen. Ich hab‘ nun mal wieder ein Knaeuel aus meinem Vorrat „geopfert“ 😉 . Eine Freundin bat mich um Nachschub, weil sie ihr einziges Capesocks-Paar „durchgelaufen“ hat. Und zu dem kuehlen Regenwetter, das wir hier in Kapstadt Winter nennen, passen die tollen Blautoene doch wunderbar …

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