Aus dem Sommerloch

November 30, 2009 um 8:32 am | Veröffentlicht in Cape Life, Cape Socks, Opal-Abo | 16 Kommentare

Als ich herausgefunden hatte, dass sich Sockenwolle sehr gut zum Fingerhandschuhe-Stricken eignet, war mir sofort klar, welche Wolle ich unbedingt ausprobieren muss.

Die Opal „Regenbogen“-Wolle, die ich mal gewickelt bei Marianne bestellt habe, ringelt so schön bunt vor sich hin. Mein Rest reichte gerade noch für das Handschuhpaar.

 

 Wir haben hier zwar absolut keine trüben Novembertage, aber die bunten Farben machen auch bei Sonnenschein gute Laune.

Die Finger ringeln nicht ganz so schön wie der Rest. Da musste ich ein bißchen anstückeln und tricksen. Beim Stricken hab‘ ich mich wieder an Laris Anleitung gehalten, allerdings nur 56 Maschen (statt 60) angeschlagen, weil ich diesmal ohne Zopfmuster gestrickt habe.

Ansonsten läuft meine Weihnachtssockenproduktion munter vor sich hin. Diesmal habe ich mir vorgenommen, hauptsächlich Wolle aus den Opalabos zu verstricken. Da gibt’s schon ein paar Knäuel, die mir farblich nicht so gut gefallen. 

Capesocks 31/2009

Wolle: Opal-Abo September 2009, Größe 40/41, 60 Maschen, Muster: jede 6. Masche links

Die Musterung find‘ ich wunderschön, aber ich bin halt nicht sooo ein Blaustrumpf. Deshalb gleich noch ‚was mit Blau.

 Capesocks 32/2009

Wolle: Opal-Abo Dezember 2008, „Wintermärchen“, Größe 39, 60 Maschen, Muster: jede 6. Masche links

Diese Wintermärchen-Musterung mag ich nicht so sehr, zumindestens passt ja der Name zur Jahreszeit bei Euch in Deutschland. Wie man auf den Sockenfotos erkennen kann, haben wir bei uns herrliche Sommertage. Da fällt es schwer,  Weihnachtsstimmung ins Haus zu bringen. Aber mit der tatkräftigen Unterstützung meiner Schwester, die hier seit zehn Tagen in der Sonne liegt 🙂 , habe ich mich aufgerafft und ein bißchen Weihnachtskram ausgepackt.

Engel fliegen auch im Sonnenschein …

… ich wünsch‘ Euch eine schöne Adventszeit! Ganz herzlichen Dank für Eure Besuche hier bei capesocks, auch wenn ich soo blogfaul bin. Aber die nächsten Sockenfotos sind schon bearbeitet!

 Und hier bei uns in Kapstadt werden die Straßen gefegt, Fahnen aufgehängt und die Vuvuzela-Tröten liegen bereit. Am Freitag sind „wir“ doch der Nabel der (Fußball)Welt. „Final draw in Cape Town“ – die Gruppenauslosung zur WM im nächsten Jahr … Ich werde berichten, versprochen!

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Calendula vs. Strelitzia

August 7, 2009 um 9:53 am | Veröffentlicht in Cape Socks, Cape Town, Drachenwolle | 11 Kommentare

Ein unfairer Vergleich, vor allem wenn die Calendula Cable Socks so ein Schattendasein fristen. Aber die Strelitzie bei uns im Garten blüht immer noch so schön, deshalb durfte sie endlich mal mit auf’s Foto. Und die Zopfsocken hab‘ ich danach dann noch einmal ins rechte Licht gerückt.

Capesocks 24/2009

Wolle: Drachenwolle Tweed in Orange, Größe 39, 67 Maschen, Muster: Calendula Cable Socks vom Wollhuhn

Als ich das Muster bei Tanja entdeckt hab‘, war mir gleich klar, dass ich die Zöpfe ausprobieren muss. Vor allem, wo ich doch Tweedwolle in Orange hier liegen hatte – das passt doch so gut zu Calendulas …

Ich hab‘  für meine „Bedürfnisse“  ein bißchen was am Muster geändert. Auf den „zopflosen“ Nadeln sind jeweils 16 Maschen, und die hab‘ ich im Rippenmuster 3 re./1 li. gestrickt. Das macht die Socken noch ein bißchen elastischer –  ich brauch‘ halt immer etwas mehr über dem Spann.

Tanjas Muster prägt sich sehr gut ein und hat eine tolle Wirkung auf der Tweedwolle. Beim nächsten Mal achte ich auch beim zweiten Socken darauf, die Zöpfe gegengleich zu stricken, das hab‘ ich diesmal leider zu spät gemerkt. Und ich werde  den Rat beherzigen, die Reihen zu markieren, dann werden auch alle Verzopfungen endlich mal identisch …

Ich hätte ja noch etwas Tweedwolle zum Üben da, aber mein Sohn wollte in seinen Socken auf keinen Fall einen Zopf drin haben. Er hat sich nicht nur die Wolle, sondern auch sein Muster ganz gezielt ausgesucht.

Capesocks 25/2009

Wolle: Drachenwolle Tweed in Mittelblau, Größe 36, 64 Maschen, Muster: Basket Weave Rib aus „Sensational Knitted Socks“

 Diese Rechts-Links-Kombinationen lassen sich ja schnell stricken, deshalb waren die Socken auch ratz-fatz fertig. Sie wirken recht dick und kuschelig, das ist aber zur Zeit auch notwendig. Heute morgen um sieben Uhr hatten wir hier bei uns 9 Grad. Das ist für Kapstädter Verhältnisse „absolutely freezing“ , dafür können wir uns dann heute Mittag hoffentlich bei 23 Grad und Sonnenschein wieder aufwärmen.

Ein schönes Wochenende wünsch‘ ich Euch!! Wir können diesmal unseren Sonntagsausflug etwas ausdehnen, denn den Feiertag (Frauentag), der eigentlich in diesem Jahr auf den Sonntag fällt, holen wir am Montag nach 🙂 . Nur nix verschwenden!!

Steine im Flussbett

August 3, 2009 um 8:59 am | Veröffentlicht in Cape Socks, On the road, Schoppel | 9 Kommentare

Nachdem ich bei Gerlinde die schönen Crazy Zauberball-Socken gesehen habe, will ich meine auch schnell zeigen. Mit dem täglichen Blogeintrag, das war leider nur ein kurzes Vergnügen, das krieg‘ ich zur Zeit einfach nicht hin 😦 !

Capesocks 23/2009

Wolle: Schoppel Crazy Zauberball „Flussbett“, Größe 39, 64 Maschen, Muster: jede 6. Masche links

Es hat im Urlaub richtig Spaß gemacht, diese Wolle zu verstricken und die Farben sind wunderschön. Der erste Socken ist perfekt, was die Übergänge angeht.

Beim zweiten Socken hat’s über dem Spann nicht so gut geklappt. Und kurz vor dem Ende hatte ich dann noch einen Knoten in der Wolle – leider ging’s danach mit Grüntönen weiter, die überhaupt nicht mehr zum Farbverlauf passten. Und es war auch nicht mehr genug Wolle übrig, um die richtige Farbe anzustückeln. Ich hab‘ dann einen Kompromiss gefunden.

Vielleicht bin ich da ein bißchen zu pingelig, aber ich finde es schon ärgerlich, so ein Knoten in Farbverlaufswolle, die ja ihren Reiz gerade in den sanften Farbübergängen hat.

Abgesehen von dem Knoten, sind die Socken aber richtig schön! Die Crazy Zauberball-Wolle gefällt mir auch viel besser als die anderen Zauberbälle, und ich denke auch, dass die Socken strapazierfähiger sein werden.

Und dieser kleine Geselle (genauer gesagt, eine Grüne Meerkatze) hat mich bei meiner Strickpause vor unserer Hütte im Krüger-Park sehr interessiert beobachtet – aber nur so lange, bis er erkannt hat, dass bei meiner Tätigkeit nix Essbares im Spiel war 😉 . Sockenstricken fand er dann doch zu langweilig.

Er hat sich dann doch lieber mit den Orangenschalen aus Nachbars Abfalleimer getröstet.

Ferienbesuch

Juli 25, 2009 um 3:17 pm | Veröffentlicht in Cape Socks, Cape Town, Drachenwolle, On the road | 5 Kommentare

Bevor unser Feriengast morgen wieder in den Flieger nach Deutschland steigt, will ich ihn hier im Blog nicht unerwähnt lassen. Schließlich war er auch mit dafür verantwortlich, dass ich in den vergangenen drei Wochen nicht so viel zum Schreiben gekommen bin. Darüber hinaus ist auch seine Mutter eine begeisterte Sockenstrickerin.

Mein Paten-„Kind“ – sofern man einen 1,86 m großen, fast 15-jährigen Teenie überhaupt noch so nennen darf – hat uns zum ersten Mal hier in Kapstadt besucht. In der vergangenen Woche musste er sich jeden Morgen schon um sechs Uhr früh aus dem Bett quälen, weil er mit meinen Jungs zusammen in die Schule gegangen ist gefahren wurde.

Dafür hat er hier aber auch vorher zwei Wochen lang die Winterferien genossen. Und damit er ein bißchen was von sommerlichen Afrikafeeling mitbekommt, waren wir mit ihm für fünf Tage in Durban. Dort ist zu dieser Jahreszeit zwar auch  Winter, aber es ist trockener als in Kapstadt.

Vor allem ist das Wasser wesentlich wärmer. Die vier Männer am Strand sind hier noch etwas zögerlich, weil in den Wellen gerade ihre grüne Frisbeescheibe davonschwimmt.

Wie wir aus der Ferne beobachteten, konnte die Frisbeescheibe gerettet werden, und die Wassertemperaturen waren recht angenehm zum Toben in den Wellen.

 Wie es sich für den Sohn einer Sockenstrickerin gehört, brachte er mir genau das passende Gastgeschenk mit.

Und ich hab‘ am Strand von Durban auch gleich losgestrickt. Sonnige Aussichten, nicht wahr?

Übrigens, es wird langsam Zeit, dass der junge Herr seine Koffer wieder packt. In den letzten Tagen fanden konspirative Sitzungen zur Erstellung eines Blogs statt – Thema: „Kinder hassen Socken“ … Es wurde über Fotosessions diskutiert: Vermummte Gestalten verbrennen Sockenwolle und Stricksocken am Lagerfeuer. Bevor diese Pläne in die Tat umgesetzt werden, muss diese Gruppe schleunigst aufgelöst werden. Für entsprechende Therapie-Empfehlungen wäre ich sehr dankbar!

Ich bin wieder da!!

Juli 22, 2009 um 10:07 am | Veröffentlicht in Cape Town, On the road | 20 Kommentare

Aller guten Dinge sind drei: Zurück aus den Ferien, zurück im Internet und zurück im capesocks-Blog – endlich! Wir hatten im Juni zwei Wochen lang absolute Funkstille, weil die Feuchtigkeit in unseren Hauswänden sich auf die Telefonanschlüsse ausgewirkt hat – alles schimmelig, da mochten dann auch keine Daten aus dem Internet mehr durch. Der Mechaniker hat auch nur mit spitzen Fingern ein paar Drähte neu gelegt und alles zusammengewurschtelt. Das muss jetzt erst mal trocknen – hoffentlich hält es auch.

Zwischendurch haben wir uns in den Winterferien eine Woche Urlaub gegönnt, natürlich wieder Tiere-Gucken  😉 .  Diesmal ging es kreuz und quer durch den Krüger-Nationalpark.

Jetzt fällt es mir sehr schwer, nach soo langer Zeit wieder einen Einstieg zu finden. Ich gebe es ja zu, zwischenzeitlich habe ich überlegt, ob ich nicht ganz mit der Bloggerei aufhören soll. Wenn man einmal so richtig den Faden verloren hat und die Blog-Entzugserscheinungen nachlassen,  geht es eigentlich auch ohne capesocks ganz gut.

Aber wenn ich dann so durch meine virtuellen Fotostapel blättere, in der Schublade meine Sockenpaare sortiere,  erwacht mein Mitteilungsbedürfnis schlagartig. Stellt sich nur die Frage:

Sockenfotos …?

 Tiere …?

Oder ganz viel südafrikanische Landschaft mit wenig Autoverkehr?

Ich hab‘ mir jetzt mal vorgenommen,  in eine tägliche Routine zu kommen, weil es doch einiges zu zeigen gibt – schau’n mer mal, wie lange die guten Vorsätze halten …

Potz-Blitz

Mai 27, 2009 um 9:51 am | Veröffentlicht in Cape Life, Cape Town | 5 Kommentare

Es ist normalerweise nicht soo verwunderlich, wenn’s hier nicht regelmaessig neue Beitraege zu lesen gibt. Diesmal hatte die Funkstille aber einen besonderen Grund. Uns hat der Blitz getroffen, genauer gesagt, die Telefonleitung und damit gleichzeitig das Modem sowie unseren fast noch niegelnagelneuen Laptop 😦  , mit dem wir uns zu Weihnachten in Deutschland selbst beschenkt haben. 

Am vergangenen Donnerstag hatten wir um sechs Uhr morgens schon 29 Grad – sehr ungewoehnlich fuer den Beginn eines Herbsttages hier in Kapstadt. Auf dem Schulweg sahen wir schon die Blitze, die munter zwischen den Bergen hin- und herzuckten – noch ungewoehnlicher, denn hier gibt’s so gut wie nie Gewitter. Wir waren fasziniert, aber gar nicht beunruhigt. Dieses Gefuehl stellte sich bei mir erst ein, als ich wieder zu Hause war und die neuesten Zeitungsmeldungen im Internet lesen wollte. Der Laptopbildschirm war und blieb genauso schwarz wie der Himmel ueber den Bergen. Am Modem strahlte mir eine ganze Lichterkette von Leuchtdioden entgegen. Da ging mir dann auch ein Licht auf, und ich fuehlte mich selbst wie vom Blitz getroffen.

Schnelle Hilfe per Telefon konnte ich mir nicht holen, das war auch kaputt.  „Schnelle Hilfe“  – die beiden Begriffe passen hier in Kapstadt ja auch gar nicht zusammen. Das weiss ich  mittlerweile, aber in solchen Faellen fehlt mir dann doch die Geduld. Ich hab‘ gluecklicherweise ja noch mein Handy, aber die Mitarbeiter der suedafrikanischen Telefongesellschaft kommen auch nicht schneller, wenn man sie auf diesem Weg benachrichtigt. Das dauerte dann auch bis zum Wochenende …

Waehrenddessen hab‘ ich mich mit Stricken und Lesen beschaeftigt. Das Buch ist so was wie ein Frustkauf, ich hab’s ganz zufaellig entdeckt, es ist der zweite Teil der „Maschen der Frauen“. Ich mag die Geschichten rund um den „Friday night knitting club“, und die englische Ausgabe ist richtig schoen gestaltet. Uebrigens, „Knit two“ gibt’s auch auf Deutsch unter dem Titel „Umgarnt“ .

Ich hab‘ meinen Mann auch umgarnt 😉 , so dass er sich gleich auf die Suche nach einem neuen Laptop gemacht hat. Wahrscheinlich konnte er meine Internet-Entzugserscheinungen nicht mehr ertragen. Nun kaempfe ich mit meinem deutschen Zehnfinger-Suchsystem auf der englischen Tastatur, aber ich fuehle mich wieder mit der Welt verbunden 🙂 .

Und wenn ich alle Socken wieder neu fotografiert habe (die schlummern ja noch auf der Festplatte des Laptops, den wir beim naechsten Deutschlandbesuch untersuchen lassen, um herauszufinden, ob eine „Reanimation“ moeglich ist), kann ich auch endlich die Naturburschen-Socken voller Pracht zeigen. 

Sockenstrickwetter

Mai 19, 2009 um 10:08 am | Veröffentlicht in Cape Life, Cape Socks, Schoppel | 14 Kommentare

Im Morgengrauen ein Sonnenstreifen am Horizont – das kann ja heute nur besser werden. Nach dem langen Sommer müssen wir uns erst einmal wieder daran gewöhnen, dass es auch mal drei Tage Regenwetter in Kapstadt geben kann.

Da macht mir das Stricken dann besonders viel Spaß. Zwei Sockenpaare für die Männerfüße in unserer Familie sind inzwischen wieder fertig. Nun sind erst mal alle zufrieden.

Aber ich muss doch mit dem Fotografieren abwarten, bis die Sonne den Garten ein bißchen trockengelegt hat 😉 .

Zwischendurch deshalb ein Sockenpaar, von dem ich soo viele unbrauchbare Fotos gemacht habe – für diese tollen Farbtöne gibt’s leider kein ideales (Fotografier-)Wetter ….

Capesocks 17/2009

Wolle: Schoppel Zauberball Ombre Nr. 1963 „Cranberrries“, Größe 39, 72 Maschen, Muster: Boyfriend socks

Die Leuchtkraft der Farben kommt auf den Fotos leider nicht so richtig ‚rüber. Die Farbverläufe der verschiedenen Rottöne sind wunderschön, allerdings zweifle ich immer noch, ob sich diese Wolle für Socken wirklich gut eignet. Wenn das hier mit dem Wetter so weitergeht, sollte ich aus meinen restlichen Zauberbällen wohl besser Schals stricken 😉 .

Blaue Jungs

Mai 12, 2009 um 10:41 am | Veröffentlicht in Cape Life, Cape Socks, Opal-Abo, Trekking | 9 Kommentare

Bei uns in Kapstadt ist es herbstlich geworden. Ein paar Wolken schieben sich gerade über den Berg vor unserer Haustür –  das sind ersten Anzeichen für die Kaltfront, die der Wettermann im Radio heute morgen schon angekündigt hat.

Meine Jungs tragen unverzagt (wie die echten Südafrikaner) kurze Hosen und T-Shirts – allerdings morgens zusätzlich noch einen Vliespulli ‚drüber und abends auf dem Sofa gerne Mamas Stricksocken 😉  .  Deshalb war jetzt mal wieder Nachschub erforderlich, außerdem hatte ich meinem Jüngsten ja versprochen, dass er sich ein „Hedwig-Ersatzknäuel“ aussuchen darf.

Capesocks 15/2009

Wolle: Trekking XXL Farbe 166, Größe 36, 60 Maschen, Muster: jede 6. Masche links

Diese schönen Blautöne hätten mir auch sehr gut gefallen, aber versprochen ist versprochen! Das sind richtig warme Wintersocken, noch ein bißchen kratzig, aber ich denke, das verliert sich nach der ersten Wäsche.

Die Spitzen sind ganz unterschiedlich, weil ich diesmal gar nicht auf den Rapport geachtet habe. Das fällt auch bei der Musterung gar nicht auf.

Die Tage sind gezählt, an denen mein Großer sich an meiner Sockenschublade bedienen kann. Stattdessen hat er im Wollschrank gewühlt und sich auch ein blaues Knäuel ausgesucht.

Capesocks 16/2009

Wolle: Opal-Abo März 2008 „Wintermärchen“, Größe 42, 60 Maschen, Muster: jede 6. Masche links

Recht unspektakulär langweilig, dieses Abo-Knäuel, aber meinem Sohn gefallen die Socken sehr gut. Bemerkenswerter ist da schon die Wetterlage: das Foto enstand, als die letzte Kaltfront hier durchrauschte.

Die Socken musste ich danach erst mal trockenlegen, aber ich wollte Euch unbedingt mal zeigen, dass es hier (zum Glück) nicht nur Sommer und Sonnenschein gibt!!

 

Zu heiß

März 6, 2009 um 10:02 am | Veröffentlicht in Cape Socks, Cape Town, Tausendschön | 8 Kommentare

Es gibt Momente, da werden Stricksocken zur absoluten Nebensache. Wenn die Herrschaften bei uns im Garten in der Vogeltränke schon morgens um acht auf dem Trockenen sitzen und nur noch müde abhängen, dann erwarten wir den heißesten Tag des Jahres.

In der Innenstadt kletterten die Temperaturen gestern bis auf 43 Grad, bei uns in den südlichen Vororten war es „nur“ 35 Grad heiß. Das ist auch für Kapstädter Verhältnisse ungewöhnlich.

Immerhin haben wir heute wieder einen freien Ausblick auf die Berge vor unserer Haustür. Gestern war die Luft zum Schneiden dick, völlig verraucht.  Mich macht es immer ganz nervös, wenn ich unterwegs diesen Brandgeruch in der Nase habe – wer weiß, ob nicht gerade das eigene Haus in Flammen steht?

Diesmal hat’s in Paarl gebrannt, 40 Kilometer von Kapstadt entfernt, und der ganze Rauch zog bis zu uns hinüber.  Sommerhitze ist hier gleichbedeutend mit höchster Brandgefahr. Es ist zwar nicht so schlimm wie in Australien, aber die Zeitungen melden die schlimmsten Brände seit 2000. Farmen und Weingüter westlich von Kapstadt hat es diesmal besonders getroffen.  Löschhubschrauber und Feuerwehrleute sind rund um die Uhr im Einsatz.

Und dann gibt’s immer noch obercoole Dummköpfe, die während der Fahrt ihre brennenden Zigarettenkippen aus dem Autofenster werfen. Vor drei Jahren stand deshalb der halbe Tafelberg in Flammen – aber einige Leute haben es wohl immer noch nicht kapiert. Es gibt inzwischen sogar eine „Hotline“, bei der jeder anrufen und das Autokennzeichen durchgeben kann, wenn er solche Idioten beobachtet. Und der Moderator der Morningshow im Radio hat den Rauchern den Tipp gegeben, doch einfach eine gefüllte Wasserflasche mitzunehmen, in die sie die Kippen reinwerfen, wenn sie den Aschenbecher ihres gestylten Geländewagens nicht verschmutzen wollen 😉 .

Für alle Sockenfans hab‘ ich das Paar von oben noch mal in den Mittelpunkt gerückt.

Capesocks 7/2009

Wolle: Tausendschön „Gernegroß“, Größe 39, 60 Maschen, Muster: jede 6. Masche links 

Manchmal find‘ ich es etwas schwierig, bei den Tausendschön-Strängen die Maschenzahl zu finden, bei der mir der Farbverlauf gut gefällt. Mit dem Ergebnis war ich diesmal auf Anhieb sehr zufrieden, obwohl es wieder „nur“ Ringel geworden sind. Die Farben fand ich beim Stricken noch sehr schön. Jetzt, beim Hochladen der Fotos, kamen sie mir doch sehr „feurig“ vor – und das brauch‘ ich zur Zeit ja gar nicht. Also, erst mal ab in die Schublade!

Opal-Abo-Socken

Februar 23, 2009 um 10:08 am | Veröffentlicht in Cape Socks, Cape Town, Opal-Abo | 19 Kommentare

Es musste mal wieder etwas Buntes auf die Nadeln – passt ja auch ganz gut zum Rosenmontag bei Euch in Deutschland …

Capesocks 5/2009

Wolle: Opal-Abo 12/2008, Größe 39, 64 Maschen, Muster: jede 6. Masche links

Das war mein Lieblingsknäuel und wieder mal ein Grund, das Abo nicht zu kündigen. Ich geb’s ja zu, nach der der Lieferung vom vergangenen Herbst war ich kurz davor, es abzubestellen. All‘ diese gesprenkelten Knäuel gefallen mir so gar nicht.

Aber das Weihnachtsabo hat’s wieder „rausgerissen. Die Farben und die Musterung find‘ ich richtig schön.

Für meinen jüngsten Sohnemann hab‘ ich noch in Deutschland sein Lieblingsknäuel aus dem Abo verstrickt.

Capesocks 6/2009

Wolle: Opal-Abo 12/2008, Größe 35, 56 Maschen, Muster: jede 6. Masche links

Das ist auch so eine typische Opal-Musterung, die mir gut gefällt, und eine Wollqualität, die ich auch immer gerne wieder stricke. Die Socken sind allerdings nach dem Fotografieren ungetragen in der Schublade verschwunden – immer noch zu heiß hier für Wollsocken 😉 .

Und „Karneval“ ist hier in Kapstadt auch ein absolutes Fremdwort. Keine Jecken unterwegs – nur jede Menge Surfer an den Stränden. Ich schick‘ Euch mal ein paar Sonnenstrahlen ‚rüber, für einen trockenen Rosenmontag – und ein „Alaaf“ in unsere alte Heimat 🙂  noch dazu.

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