Freundschaftsdienst

November 5, 2009 um 5:18 pm | Veröffentlicht in Wollmeisen | 9 Kommentare

Freundin und Freundintochter haben sich bei ihrem Kapstadtbesuch nicht nur Meer, Berge und Tiere angeguckt, sondern auch meinen Schrank voller Wolle. Ich hab‘ angeboten, ihnen Fingerhandschuhe für den kalten Winter in Deutschland zu stricken.

Wollmeisen-Knotties 1

Ein Paar ist schon fertig  😉  – und ich hab‘ meine Jungs gebeten, mir mal den Freundschaftsdienst zu erweisen, als „Handmodel“ zu agieren.

Wollmeisen-Knotties 3

Dabei sollten sie  auch noch die Hände schütteln, das geht unter Brüdern im Teenie-Alter ja eigentlich gar nicht. Musste aber sein, weil’s doch so schön zum Thema passt.

Wollmeisen-Knotties 4

Und bei der Gelegenheit hab‘ ich dann gleich mal probiert, die Fingerhandschuhspitzen abzulichten. Die sind genau nach Laris‘ Anleitung gestrickt:  Über zwei Runden jeweils zwei Maschen zusammenstricken, Faden abschneiden und ihn durch die restlichen Maschen ziehen. Wenn man es perfekt hinbekommt, sieht die Spitze fast wie ein kleiner Stern aus. Gelingt mir nicht immer, aber ich bin doch ganz zufrieden. Meine Schwachstellen sind eher all‘ die Fäden, die ordentlich vernäht werden sollten …

Ich kann das (Finger-)Handschuhstricken nur wärmstens empfehlen. Wer Sockenstricken mag, wird sicherlich auch daran Spaß haben. Und so ein Handschuh ist schneller gestrickt als ein Socken! Außerdem hab‘ ich festgestellt. dass die Wollmeisenreste, die ich vom Sockenstricken übrig habe, perfekt ausreichen, um daraus noch ein Paar Fingerhandschuhe zu stricken!! Und Laris hat sooo viele schöne Handschuhmuster entworfen. Da wag‘ ich mich aber noch nicht ran, mir fehlt auch zur Zeit die Muße, mich auf die doch recht anspruchsvoll wirkenden Muster zu konzentrieren. Außerdem muss ich ja noch die anderen beiden Handschuhe stricken, hab‘ ich ja versprochen!

Woll-Importe

Oktober 14, 2009 um 8:53 am | Veröffentlicht in Cape Stock, Opal-Abo, Regia, Wollmeisen | 6 Kommentare

Eigentlich finde ich es ja viel spannender, Fotos von verstrickter Wolle zu zeigen oder anzugucken. Aber ich bin soo stolz auf das, was da in den vergangenen Wochen aus den Koffern meiner Besucher „geflogen“ ist – das muss ich hier einfach mal loswerden!!

September 09 042

Meisen fühlen sich auch in Kapstadt sehr wohl, schließlich haben wir hier jetzt Frühling – und dank Daniela hab‘ ich nun Nachschub für weitere Handschuhprojekte  😉 . Zum Beispiel aus Granatapfel, Campari Piccolo oder einem Wellensittich in tollen Grüntönen.

Wenn ich ganz zufällig mitbekomme, wie der Wollmeisen-Shop aufgefüllt wird und nur mal so zum Spaß ein bißchen was in den virtuellen Einkaufskorb packe, dann kann es passieren, dass ich meine Wollkaufbeschränkungsvorsätze ganz schnell über den Haufen werfe. Deshalb bin ich nun stolze Besitzerin eines Überraschungspaketes von fünf „We’re different“-Strängen. Wenn schon, denn schon – schließlich waren Farbtöne in Gelb-orange angekündigt.

September 09 038

Als wären sie für mein Lieblingsfarbenspektrum gefärbt! Wenn ich richtig gerätselt habe, handelt es sich um eine Clementine, eine Sonne, einen Bob, ein Versuchskaninchen und einen richtig schön grünen Mistelzweig – auf dem Foto konne ich ihnen leider ihre wahre Schönheit nicht entlocken, aber die sehen alle klasse aus!!

  Wolle 2009 003

Ganz frisch eingeflogen ist ein Geschenk von Daniela. Sie scheint sich immer ganz genau zu merken, was ich so schreibe oder kommentiere 😉 . Und sie kennt auch meinen Farbgeschmack, wie man an dem orangen Drachenstrang eindeutig erkennen kann. Ganz besonders habe ich mich aber über den Strang daneben gefreut. Mein erster „Socks that rock“ – ich hab‘ ja häufiger mal erwähnt, dass ich die Wolle gerne mal ausprobieren würde!! Vielen herzlichen Dank, Daniela.

Das passende Anleitungsheft mit vielen Zopfmustern hat sie auch noch dazugepackt. Deshalb schlage mich jetzt mit dem Luxusproblem herum, was ich zuerst anstricken soll. Denn auch meine Besucherfamilie hat mich mit Wolle und Strickanleitungen überrascht.

Wolle 2009 020

Auch eine Premiere, die Galaxy hab‘ ich noch nie verstrickt. Ich bin gespannt, ob ich die typische Musterung hinbekomme.

Wolle 2009 017

Und dann war da noch mein Opalabo, der Vollständigkeit halber 😉 . Ich mag es diesmal sehr gerne und bin froh darüber, dass ich es noch nicht abbestellt habe.

Jetzt geh‘ ich mal verstrickte Wolle fotografieren, das ist dann doch spannender!

Hello again

Oktober 9, 2009 um 9:58 am | Veröffentlicht in Wollmeisen | 8 Kommentare

Elternbesuch und Frühlingsferien in der Schule – eigentlich dachte ich, das passt gut zusammen. Aber ich musste doch feststellen, dass es sehr schwierig für mich ist, allen Wünschen und Ansprüchen gerecht zu werden. Trotzdem habe ich die drei Wochen mit meinen Eltern sehr genossen, auch wenn dabei die Bloggerei arg zu kurz kam – aber alles hat seine Zeit …

Als „Entschädigung“ gibt’s daher heute ein paar mehr Fotos zum Angucken 🙂 .

Elternbesuch und Stricken, das geht immer! Deshalb ist in den vergangenen Wochen so einiges fertig geworden, aber der Reihe nach:

Das „Knotty“-Paar  ist inzwischen komplett. Fingerhandschuhe-Stricken ist wirklich nicht sooo schwierig und macht richtig Spaß. Das einzige, was mich daran stört, ist das Fädenvernähen, was sich beim Sockenstricken im Idealfall ja auf zwei reduzieren lässt 😉 . Bei Handschuhen sind’s dann schon ein paar mehr, und die muss man ja auch schön ordentlich vernähen, weil’s sonst auffällt …

 Das hat mich aber nicht davon abgehalten, mein zweites Handschuhpaar anzuschlagen. Diesmal mit einem Rest einer „Dornröschen“-Wollmeise.

Ich wollte doch den Knotty noch mal in einer ruhigeren Farbkombination sehen, damit der schöne Zopf noch besser zur Geltung kommt.

Und weil schon Fragen aufkamen: Diese Handschuhe sind natürlich nix für das Klima hier bei uns in Kapstadt. Auch wenn’s im Winter morgens häufiger mal mit 10 Grad richtig kalt ist (auch für uns fühlt sich das mittlerweile so an), habe ich noch nie Handschuhe gebraucht. Ich dachte eher daran, die Variationsbreite meiner gestrickten Weihnachtsgeschenke etwas zu erhöhen.

Deshalb hab‘ ich dann zwischendurch auch die „Mitt Envies“ mal ausprobiert. Mit sechsfädiger Wolle, einfachem Zopf, ohne Fingerstrickerei – das geht richtig schnell.

Der Zopf kommt auch hier sicherlich bei sanfteren Farben viel besser ‚raus. Aber meine Auswahl an sechsfädiger Wolle ist sehr begrenzt, ich war schon froh, dass es zumindestens kalte Winterfarben sind.

Fotos von den wolligen Mitbringseln meiner Eltern gibt’s dann im nächsten Beitrag. Das letzte Opalabo kam für ihre Reisplanung leider eine Woche zu spät, ist aber schon fast im Anflug auf Kapstadt, und zwar im Reisegepäck unserer nächsten Besucherfamilie 🙂 .

Aber noch eine kleine Anmerkung zum Thema „Fotos“. Es tut mir leid, dass es hier ein paar Tage lang nur das Photobucket-Logo zu sehen gab. Ich weiß auch nicht, wer mir die ganzen Fotos aus meinem Blog „rausgeguckt“ hat, so dass mein monatlicher Account ausgeschöpft war. Es ist mir ein Rätsel – oder war es nur eine Finte, um mich zu einem kostenpflichtigen Upgrade zu verleiten? Da capesocks ohne Fotos relativ witzlos ist, habe ich mich „ergeben“ und bezahlt, wäre aber für sachdienliche Hinweise in dieser Angelegenheit sehr dankbar.

Noch ein Reste-Projekt

September 11, 2009 um 5:45 pm | Veröffentlicht in Singles, Wollmeisen | 10 Kommentare

Es war mal wieder an der Zeit, eine Wollmeise zu verstricken. Das hab‘ ich schon soo lange nicht mehr gemacht.

Natürlich auch mal wieder mit Zopfmuster, obwohl es dafür bestimmt passendere Farbtöne als „Red Hot Chili“ gibt. Aber ich hatte mir ja vorgenommen, Reste zu verstricken.

Für ein zweites Paar Socken hat’s nicht gereicht, aber nach meinen Berechnungen müsste für mein erstes Paar Handschuhe genug Wolle übrig sein.

Mann, was bin ich stolz, dass ich diese fünf Finger hinbekommen habe – noch nicht 100 Prozent perfekt, aber immerhin.  War eigentlich gar nicht so schwer, und es hat richtig Spaß gemacht!! Laris Anleitung zu ihren „Knotty Gloves“ gibt’s bei Ravelry. Sie hat dort Schritt für Schritt genau erklärt, wie es geht.

Die „Red Hot Chili“ mustert sehr interessant bei den unterschiedlichen Maschenzahlen, die man beim Handschuh-Stricken auf den Nadeln hat. Und so ein Handschuh ist flott gestrickt.

Ein erfolgreiches Resteverwertungsprojekt, würde ich sagen. Das war bestimmt nicht mein letzter gestrickter Handschuh – ich muss ja auch noch den zweiten anschlagen 😉 .

 

 

Buxkranzl-Zöpfe

Dezember 10, 2008 um 10:18 am | Veröffentlicht in Cape Socks, Wollmeisen | 22 Kommentare

Wenn Schwesternbesuch und Computerprobleme zusammentreffen, führt dies leider dazu, dass es hier viel zu lange nix zu sehen gibt. Und auf meinem Wunschzettel für Weihnachten steht an erster Stelle: ein neuer Laptop 😉 , bitte, bitte!!

Angeregt durch Eure Kommentare hab‘ ich mich dazu entschlossen, meinen Wollmeisen-Zopfsocken doch eine Chance zu geben.

Erst mal wieder die Seite ohne Zopf: ganz schlicht sieht das Buxkranzl auch sehr schön aus – und nachdem ich alle Möglichkeiten des Bildbearbeitungsprogramms ausgereizt habe, kommen die verschiedenen Grüntöne ausnahmsweise dem Original sehr nahe.

Capesocks 55/2008

Wolle: Wollmeise-Sockclub „Buxkranzl“, Größe 39, 64 Maschen, Muster: Paraphernalia, gefunden bei Ravelry

Trotz der dunklen Grüntöne kommt das Muster ganz gut raus, besser, als ich anfangs befürchtet hatte. Das liegt sicher auch daran, dass die Wolle so schön glatt ist.

Trotz Zopfmuster reichten diesmal 64 Maschen aus, die Wollmeisen sind ja ein bißchen dicker. Und es sieht auch ganz schön aus, wenn der Zopf ein bißchen auseinandergezogen wird.

 Der Zopf sieht von der Seite doch fast wie ein Buxkranzl aus, oder?

 Und weil bekanntlich aller guten Dinge drei sind, stricke ich gerade noch ein Paar mit dem Zopfmuster. Diesmal in knalligen Farben mit richtig schönen Übergängen. Noch zwei mal verzopfen, dann ist der erste Socken vorzeigbar.

Ich wünsch‘ Euch eine schöne, nicht zu stressige Adventszeit 🙂 . Hier gibt’s nur Adventskalender für die Jungs. Es ist mir viel zu sommerlich für jegliche weihnachtliche Dekoration. Ausserdem starten wir in der nächsten Woche schon, wie alle Jahre wieder, in die Weihnachtsferien nach Deutschland!

In Kapstadt eingetroffen!

September 29, 2008 um 3:44 pm | Veröffentlicht in Cape Life, Wollmeisen | 7 Kommentare

Nicht nur meine Eltern sind inzwischen in Kapstadt eingetroffen. Mit ihnen kamen hier so ein paar „Sachen“ an, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Das Bremer Deichschäfchen Philipp (Lahm) hat die weite Reise über den afrikanischen Kontinent gut überstanden. Keck und quirlig ist er gleich bei uns im Garten herumgeklettert. Ich glaube, Palmen kennt er aus Bremen nicht – dieser Aussichtsplatz ist doch nicht besonders bequem, oder?

 Da guckt er doch etwas verdutzt und hilflos. Mein lieber Philipp, diese Palmwedel pieken ohne Ende, das ist nix für kleine Deichschafe mit weichem Wollhintern.

Der zweite Aussichtsplatz war auch nicht ungefährlich. Oben auf dem Fußballtor pfiffen ihm die Bälle meiner Jungs um die Ohren. Hier wird so scha(r)f in den Winkel geschossen, das halten die besten (deutschen) Fußballnetze nicht aus.

Nach so viel Aufregung hat sich der kleine Philipp dann doch lieber ein Sonnenplätzchen zum Ausruhen gesucht – und wir schicken ein dickes Dankeschön an die Deichschafmama Dörte, die uns so ein liebevolles Päckchen gepackt hat!!! Süßígkeiten und Bärenanhänger haben meine Jungs mehr oder weniger brüderlich geteilt 😉 .

Und für mich gab’s auch noch etwas. Zweimal Sockenwolle, aus Pia’s Schönfärberei ‚was Baumwolliges für den Sommer und einen Strang Drachenwolle, bei dem Dörte genau meine Lieblingsfarben erwischt hat … Und ohne es zu wissen, hat sie auch genau die richtige Gelegenheit erwischt 🙂 . 144 Lebensahre haben wir in der letzten Woche gefeiert. Ganz so viele hab‘ ich noch nicht auf dem Buckel, darunter waren zwei Freunde, die einen runden Geburtstag feierten, dann kam noch meiner dazu. Jetzt könnt Ihr Euch ja ausrechnen, wie alt ich geworden bin. Oder lieber Fotos gucken von einem ganz tollen Geburtstagsgeschenk?

Die perfekte Geburtstagsüberraschung kam von Daniela. Sie hatte eine kleine Verschwörung mit meiner Mutter ausgeheckt – und so konnte ich diesen einzigartigen Wollmeisen-Strang auspacken!! Den Herr-der-Ringe-Postkartenkalender hat sie auch noch dazugepackt, der hat meine Jungs schon wieder ganz besonders interessiert.

Und ich hab‘ nun den „Buxkranzl“ hier – aus dem Wollmeise Sockclub, in sooo schönen Grüntönen!!! Mann, was hab‘ ich mich gefreut!! Ich hatte Daniela vorgeschlagen, daraus noch einmal Rivendell-Socken zu stricken – nun hat sie mir den Strang geschickt, damit ich das selber machen kann … Das ist nun aber mal eine Herausforderung!

Das richtige Grün

August 13, 2008 um 10:30 am | Veröffentlicht in Cape Socks, Wollmeisen | 18 Kommentare

Eigentlich wollte ich schon mal ‚was Angestricktes zwischendurch zeigen. Aber meine Fotos gefielen mir von den Farben her so gar nicht. Außerdem hat das Stricken soo viel Spaß gemacht, ich konnte gar nicht aufhören.

Capesocks 36/2008

Wolle: Wollmeise „Boboli“ Wild Thing 80/20 Twin, Größe 39, 60 Maschen, Muster: eine Runde re. Maschen, eine Runde 4 re./2 li. im Wechsel

Die Socken sind jetzt fertig, aber meine Kamera und ich, wir haben gekämpft um das richtige Grün. Was in Natura ein toller „Boboli“ ist, sieht hier eher wie ein „Pfefferminz-Prinz“ aus.

Ich hab‘ mich dann geschlagen gegeben. Kamera und Bildbearbeitungsprogramm haben durch K.O. in der dritten Runde gewonnen. Das Blau in den Socken ist eigentlich ein leuchtendes Petrolgrün. Lässt sich vielleicht im Farbton des Bündchens auf dem Foto oben erahnen?

Sei’s drum, diese 80/20-Wollqualität find‘ ich klasse. Das ist ja ein richtiges Schätzchen, und ich war so froh, dass ich sie mit Hilfe von Daniela ergattern konnte. Die Wolle strickt sich butterweich ‚runter, von der ersten bis zur letzten Masche.

Ich hab‘ noch mal die Mustervariante mit den perligen Rippen gestrickt, diesmal etwas schmaler, damit der wilde Farbverlauf besser ‚rüberkommt.

Die rotbraunen Sprenkel in der Wolle haben mich anfangs etwas gestört, aber da sie sich über die gesamten Socken verteilen, kann ich damit leben.

 

Rausgekramt!

Mai 12, 2008 um 10:56 am | Veröffentlicht in Cape Socks, Wollmeisen | 12 Kommentare

Manchmal wird’s dann doch Zeit, ein paar „Altlasten“ abzuarbeiten.

Capesocks 22/2008

Wolle: Wollmeise „Johannisbeere und Brennessel“, Größe 39, 62 Maschen, Nadelstärke: 2,75, Muster: jede 8. Masche links

Eigentlich gibt’s gar keinen vernünftigen Grund, so tolle Wolle soo lange warten zu lassen. Die Farbkombination find‘ ich wirklich wunderschön!

Ich habe bei diesem Paar mit der Nadelstärke herumexperimentiert und es mal mit 2,75er Bambusnadeln versucht. Die Nadeln waren neu, und ich wollte sie unbedingt mal ausprobieren. Da ich recht fest stricke, ging es vom Maschenbild her noch ganz gut, aber insgesamt sind die Socken nun fast ein bißchen weit.

Das Bündchen hab‘ ich schon häufiger  mit handgefärbter Wolle gestrickt, das hab‘ ich mir mal bei Steffi abgeguckt.

Und nachdem ich mindestens elfundneunzig Sockenspitzen gestrickt habe, ist mir nun auch klar geworden, wie man die Abnahmen vernünftig hinbekommt. Links eine Spitze mit zusammengestrickten Maschen, rechts meine alte Methoden mit „überzogenen“ Maschen. Das ergab dann bei mir löchrige Spitzen, die ich immer noch nachnähen musste.

„Altlast Nummer zwei“ ist ein Sockenpaar aus Designergarn.

Capesocks 23/2008

Wolle: Wollparadis „Verblühte Rosen“ (?), Größe 38/39, 54 Maschen, Nadelstärke 3, Muster: glatt rechts

Es lag nicht an der Wolle, dass ich so lange für’s Stricken gebraucht habe. Ich hatte befürchtet, die Wolle würde nicht reichen, deshalb hatte ich mich bislang noch nicht an den zweiten Socken herangewagt. Aber wie so häufig: Es reicht dann doch, und es blieb sogar noch einiges von der Wolle übrig.

Das Bündchen hab‘ ich im Waffelmuster gestrickt, den Rest einfach glatt runter. Nicht so sehr aufregend, aber zwischendurch trag‘ ich ganz gerne so schlichte Socken. Sie sind aber ganz schön dick, ich hatte das Gefühl, mindestens 6-fache Woche zu verstricken.

Das sind dann meine „Croc-Socks“ – passen doch farblich haargenau – für den Winter in Kapstadt 🙂 ! 

Amazonas ohne Stromschnellen

März 3, 2008 um 11:06 am | Veröffentlicht in Cape Socks, Wollmeisen | Hinterlasse einen Kommentar
Amazonas ohne StromschnellenMeine anderen Wollmeisen wilderten ja bei einer Maschenzahl von 72. Der „Amazonas“ blieb dagegen ganz ruhig, brav und ringelig. Dafür hat er ein paar Zöpfe bekommen.

Capesocks 13/2008

Wolle: Wollmeise „Amazonas“, Größe 40, 72 Maschen, Nadelstärke: 2,75, Muster: Boyfriend socks

Diesmal hab‘ ich die Wollmeise mit meinen neuen 2,75er Bambusnadeln verstrickt. Gerade bei dem Zopfmuster ging das sehr gut, weil ich eh‘ schon etwas fester stricke.

Zuerst dachte ich ja, bei den Amazonas-Farben sähe man nix von den Zöpfen. Aber so im Gesamtbild kommt dann doch einiges rüber.

Und bei den „Boyfriends“ muss ich immer wieder auf mein Model zurückgreifen, das diesmal leider etwas lustlos bei der Sache war.

Dabei habe ich ihn ja nicht gebeten, pinkfarbene Rüschensocken zu tragen. Aber auch 12-jährige Jungs haben ihre zickigen Tage – was man ihren Füßen glücklicherweise nicht ansieht.

Und weil ich jetzt schon mal dabei bin, gleich die nächsten beiden Singles:

Sommerfarben! Wir haben schließlich immer noch Sommer, Sonne, Schwimmfest in der Schule und 125jähriges Schuljubiläum.

Ich strick‘ zwar keine 125 Socken für’s Jubiläum, aber es ist jede Menge Hilfe gefragt, weil sich die „Feierlichkeiten“ durch’s ganze Schuljahr ziehen. Manche Sachen gehen zur Zeit einfach schneller als das Bloggen und haben nicht nur deshalb Vorrang. So stehen meine „Umzugskisten“ immer noch gepackt in der Ecke. Aber so bald ich wieder etwas mehr Zeit habe, packe ich alles in den Möbelwagen! Und dann mach‘ ich mich auf die Socken!

 

3.3.08 11:06

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