Noch ein Reste-Projekt

September 11, 2009 um 5:45 pm | Veröffentlicht in Singles, Wollmeisen | 10 Kommentare

Es war mal wieder an der Zeit, eine Wollmeise zu verstricken. Das hab‘ ich schon soo lange nicht mehr gemacht.

Natürlich auch mal wieder mit Zopfmuster, obwohl es dafür bestimmt passendere Farbtöne als „Red Hot Chili“ gibt. Aber ich hatte mir ja vorgenommen, Reste zu verstricken.

Für ein zweites Paar Socken hat’s nicht gereicht, aber nach meinen Berechnungen müsste für mein erstes Paar Handschuhe genug Wolle übrig sein.

Mann, was bin ich stolz, dass ich diese fünf Finger hinbekommen habe – noch nicht 100 Prozent perfekt, aber immerhin.  War eigentlich gar nicht so schwer, und es hat richtig Spaß gemacht!! Laris Anleitung zu ihren „Knotty Gloves“ gibt’s bei Ravelry. Sie hat dort Schritt für Schritt genau erklärt, wie es geht.

Die „Red Hot Chili“ mustert sehr interessant bei den unterschiedlichen Maschenzahlen, die man beim Handschuh-Stricken auf den Nadeln hat. Und so ein Handschuh ist flott gestrickt.

Ein erfolgreiches Resteverwertungsprojekt, würde ich sagen. Das war bestimmt nicht mein letzter gestrickter Handschuh – ich muss ja auch noch den zweiten anschlagen 😉 .

 

 

Advertisements

Cape Cozy

September 5, 2009 um 11:59 am | Veröffentlicht in Uncategorized | 14 Kommentare

Ich hatte ja versprochen, etwas mehr von meinem neuen „Langzeitprojekt“ zu zeigen.

Bei Britt und Ulli hab‘ ich die Quadrate ihrer Sockenwollrestedecke bewundert, und vor allem Ullis Anmerkung, dass ihre Reste „nur so dahinschmelzen“, hat mich neugierig gemacht. Anfangs hatte ich die Idee, einen Resteschal zu stricken. Doch mit 5er Nadeln und doppeltem Faden erschien mir das Gestrick zu fest für einen Schal.  Also hab‘ ich einfach weitergestrickt.

Die nächste Idee: Eine Riesendecke, so wie hier. Das hat den Vorteil dass hinterher nix zu nähen ist – kam mir ja sehr gelegen 😉 . Aber mit zunehmender Maschenzahl  nahm mein Durchhaltevermögen ab. Da bin ich dann durch das Sockenstricken „versaut“. Ich will sehen, dass es vorangeht. Bei 160 Maschen auf den Nadeln hab‘ ich also den Rückzug angetreten und beschlossen, doch einzelne Quadrate zu stricken. Wie ich die dann später zusammenwurschtle, wird sich zeigen.

Das erste Quadrat ist farblich noch sehr brav.

Beim zweiten bin ich dann schon etwas mutiger geworden.

Ich muss meinen Jungs Recht geben. die Struktur erinnert wirklich an einen Flickenteppich.

„Decke“ kann man das ja noch nicht nennen, deshalb hab‘ ich es vorerst mal „Cape Cozy“ genannt.

Dass meine Reste so richtig dahinschmelzen, merke ich noch nicht. Ich hab‘ halt ganz schön viele. Aber immerhin sind schon 35 Resteknäuel weg. Und ich denke, dass ich bei dieser Decke nix von meinen handgefärbten Sockenresten brauchen werde. Da reichen mir Opal und Konsorten …

Das Stricken selber ist ja keine große Herausforderung. Nur rechte Maschen – das wird auf Dauer sicherlich langweilig. Spannend dabei ist aber, zu sehen, was bei der Kombination der verschiedenen Reste ‚rauskommt. Da bin ich wirklich überrascht, was alles so zusammenpasst – oder auch nicht.

Nachgetragen: Die technischen Details

Nadelstärke 5, doppelter Faden,  3 Maschen anschlagen,nur rechte Reihen stricken, am Anfang jeder Reihe nach der ersten Masche eine Masche zunehmen, dann wird’s schön quadratisch, wie ich in den Kommentaren zu Andreas Decke erfahren habe

Zunehmen bis 160 Maschen erreicht sind, dann hat’s mir persönlich gereicht, danach in jeder Reihe die 2. und 3. Masche rechts verschränkt zusammenstricken, bis nur noch 3 Maschen abzuketten sind

Meine Quadrate sind etwa 58 x 58 cm groß.

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.
Entries und Kommentare feeds.