Des Rätsels Lösung
Juli 28, 2008 at 1:15 Uhr nachmittags | In On the road | No CommentsIch geb’s ja zu, es ist ganz schön schwierig, auf dem Foto überhaupt etwas zu erkennen. Hinter den Büschen kann sich so ziemlich jedes Tier aus dem Etosha-Park verstecken. Aber in der Bildmitte ist (mit ganz viel gutem Willen) ein Geweih zu sehen - und das gehört zu …

… einer Oryxantilope!!!!

Die Tiere mit den weißen “Stützstrümpfen” haben wir nicht nur im Nationalpark gesehen, sie sind uns in ganz Namibia immer wieder über den Weg gelaufen: in den Bergen, Wüsten und Savannen. Sie kommen ausgezeichnet mit den oft kargen Bedingungen zurecht - und wenn mal kein Wasserloch zu finden ist, ergraben sie sich einfach das Wasser.
Schnell, schlicht, einfach
Juli 24, 2008 at 9:42 Uhr vormittags | In Cape Socks, On the road, Wollparadis | 11 CommentsAb und zu verstricke ich ja ganz gerne “Designergarn”. Es dauert immer ein bißchen, bis ich mich “eingestrickt” habe, aber dann geht’s ganz flott. Die Socken sind robust, haltbar und vertragen jedes (südafrikanische) Waschmittel. Ich mag am liebsten die Wolle mit Baumwollanteil, denn die eignet sich - obwohl sie ein bißchen dicker ist - bestens für unser Klima hier.
Capesocks 31/2008
Wolle: Wollparadis ”Viktoria” (Baumwolle/Schurwolle/Acryl), Größe 39, 56 Maschen, Edelholz-Nadeln: 2,75,
Muster: Garter Rib aus dem Buch ”Sensational knitted Socks”
Die Wolle aus Brigittes Wollparadis ist generell etwas dicker, aber ich komme ganz gut damit zurecht. Die “Viktoria” erinnert mich von den Farben her ein bißchen an Himbeerjoghurt, in den Weiß-Pink-Rottönen so richtig was für Mädels.

Das Muster strick’ ich zur Zeit ganz gerne. Die Rippen kommen bei der melierten Wolle gut raus, und es ist nicht so eintönig wie “Zwei-rechts-zwei-links”.
Und wenn’s Euch nicht zu eintönig ist, zeig’ ich gerne noch ein paar Namibia-Fotos. Wir haben ja “nur” etwa 350 gemacht, von denen ich aber ungefähr die Hälfte löschen kann. Die Jungs haben fast alles fotografiert, was sich bewegte, inklusive einiger interessanter Tiersuchbilder.

Zum Beispiel: Auf diesem Foto hat sich ein Tier versteckt. Kannst Du es finden? Die Auflösung gibt’s dann in der nächsten Brigitte im nächsten Beitrag
.
Urlaubs(aus)beute
Juli 21, 2008 at 10:59 Uhr vormittags | In Cape Socks, On the road, Singles | 16 Comments
Nur so’n kleines Häufchen Singlesocken hab’ ich aus dem Urlaub mitgebracht. Aber wir sind ja nicht nach Namibia gefahren, damit ich Socken stricken kann. Obwohl - unser Kilometerzähler zeigte nach 14 Tagen knapp 3000 gefahrene Kilometer an. Da hätte ich als Beifahrerin schon die Zeit gehabt, das eine oder andere Sockenpaar zu stricken …

Aber die “Straßen” in Namibia sind nun mal nicht so strickfreundlich und komfortabel wie bei uns am Kap in Südafrika. Auf den Schotterpisten holperten dann doch einige Maschen von den Nadeln - und ich bin keine passionierte Lochmusterstrickerin
.

Und dann gab es Situationen, in denen ich mich nicht mehr richtig auf’s Stricken konzentrieren konnte.

Ausserdem gab’s rechts und links des Weges so viel Interessantes zu sehen, dass mir mein Strickzeug tagsüber auch gar nicht gefehlt hat.
Dafür arbeite ich in den nächsten Tagen brav den Singlestapel - und den Wäscheberg
- ab.
Wochenendausflug
Juni 17, 2008 at 10:23 Uhr vormittags | In Cape Town, On the road | 18 CommentsEs war hier in den vergangenen Tagen ein bißchen still. Denn ich war mal kurz in Deutschland, nur übers Wochenende, ganz allein, zur Geburtstagsfeier meiner Eltern. Es war ein absoluter Überraschungsbesuch! Meine Mutter ahnte nix, auch wenn in den vergangenen Wochen so manch’ ein Bücher- oder Wollpaket bei ihr eintraf
. Dementsprechend groß war auch die Freude bei allen. Ein Mix aus Gänsehaut-Herzklopfen-Freudentränen-Gefühlen. Auch wenn’s nur für 48 Stunden war, diese Wochenendreise hat sich sooo gelohnt
.

Nun pack’ ich mal meinen kleinen Koffer aus und geh’ Sockenwolle fotografieren …
Urlaubsaktivitäten
April 23, 2008 at 9:19 Uhr vormittags | In Cape Town, On the road | 10 CommentsIch hätte da noch ein paar Urlaubsfotos, zum Beispiel vom Tsitsikamma-Nationalpark. Auch nicht gerade typisch afrikanisch, diese Küstenregion, gut 600 km östlich von Kapstadt, mit dichten Wäldern, malerischen Bachläufen, tiefen Schluchten und einer tollen Steilküste. Vor allem Wandervögel kommen hier auf ihre Kosten. So soll es hier die schönsten Wanderwege Südafrikas geben, für die man sich allerdings mindestens 12 Monate im Voraus anmelden muss.

Wir haben uns bislang vorwiegend an der Mündung des Storms River umgesehen. Das ist schon spektakulär genug für uns, und da braucht man überhaupt keine Reservierung.

Von dort aus konnte man im vergangenen Jahr noch eine Wanderung zur Suspension Bridge machen, das ist die Hängebrücke über der Mündung des Storms River. So was ist ja eigentlich gar nix für mich, vor allem wenn dann noch drei übermütige Jungs auf der Brücke rumspringen, “damit’s auch ordentlich wackelt.”

Dafür ist dann der Blick von der Brücke auf den Storms River atemberaubend, als ob man in eine ganz andere Welt schaut …

Leider kamen wir in diesem Jahr nicht bis auf die Hängebrücke. Ein Teil des befestigten Weges, der zur Brücke führt, wurde im letzten Jahr durch einen Brand zerstört - da, wo’s auf dem Foto so schwarz ist. Die Renovierungsarbeiten sollen noch mindestens bis Juli dauern.

Dafür haben wir diesmal eine Bootsfahrt in die Storms-River-Schlucht gemacht. Das wäre doch eine ideale Kulisse für eine Neuauflage vom “Schatz im Silbersee”.

Absoluter Höhepunkt für meine Männer war die Canopy-Tour im Tsitsikamma-Forest. Hängebrücke - das ging ja gerade noch für mich, aber in zwanzig Metern Höhe, an einem Drahtseil hängend, von Baum zu Baum zu düsen - das ist ein absolutes “no go”. Meine Freundin und ich, wir haben an diesem Nachmittag das ungefährliche “Damen”-Programm absolviert - und danach die strahlenden Gesichter der Canopy-Tourer genossen.
Noch mehr Fotos …,
April 10, 2008 at 11:37 Uhr vormittags | In Cape Town, On the road | 3 Comments… kann ich Euch sehr gerne zeigen, wenn ihr es wünscht. Fangen wir also doch gleich mal da an, wo ich gestern aufgehört habe. Wasser marsch, aber nicht von oben
!

Das ist die Bucht von Victoria Bay, unserem ersten Etappenziel der Reise, fünf Stunden Autofahrt von Kapstadt entfernt. Wir waren jetzt schon zum dritten Mal da, weil es dort sooo wunderschön ist.

Eine Häuserzeile direkt am Meer - das ist Victoria Bay. Und das letzte Haus am Weg ist das Land’s End - wie der Name schon vermuten lässt.

Es ist ein wunderschön altmodisches, mit sehr viel Liebe gestaltetes Bed & Breakfast. Der Hausherr Rod ist ein cooler Surfer und genießt bei meinen Jungs langsam schon Kultstatus. Seine Surfbretter stehen zum Ausleihen hinten im Garten. Bislang wurden sie nur ehrfürchtig bestaunt, denn das ist schon ein recht anspruchsvolles Surfrevier in Victoria Bay, nix für Anfänger aus Kapstadt. Die Fotos von Rod’s mittlerweile erwachsenen Surferkindern zieren die Frühstücksbrettchen - so was ist dann ja schon “obercool”.

Schon der Blick aus dem Fenster ist eine Übernachtung wert. Und dann kann man natürlich noch auf der Terrasse mit Meeresrauschen das Fünf-Gänge-Frühstück genießen: Obstsalat, Müsli, Toast, Muffins schön einzeln hintereinander und endlich die Eier mit Speck, auf die meine Jungs immer sehnsüchtig warten.

Frühaufstehern bieten die Surfcracks schon morgens um sechs eine Extravorstellung.

Es gibt auch Hochzeitsgesellschaften, die wegen der tollen Kulisse für die Fotos nach Victoria Bay kommen. Und wir werden bestimmt auch noch mal hinfahren, entweder mit Besuchern - oder doch vielleicht zum Surfen …
Etwas länger als geplant …
April 9, 2008 at 11:28 Uhr vormittags | In Cape Town, On the road | 14 Comments… sind meine Blog-Ferien diesmal ausgefallen. Das liegt einerseits daran, dass ich so gut wie nix gestrickt habe.

Nur drei Socken in drei Wochen! Aber wir hatten hier herrliche Spätsommertage mit Temperaturen bis zu 34 Grad! Da fangen dann doch die Nadeln an zu quietschen und die Stricklust sinkt ins Bodenlose. Seit Anfang Januar hab’ ich keine Stricksocken mehr getragen - es ist einfach (noch) viel zu warm.

Und dann waren wir ja auf der Gardenroute unterwegs. Das war schön!!!! Sechs “kleine” und vier große Leute - zwei Freundefamilien in zwei Autos, mit viel Gepäck, guter Laune und einer reichhaltigen CD-Auswahl zur Unterhaltung. Die Kleinen haben sich mit Conni und den Olchis amüsiert, während die großen Jungs im anderen Auto sich von Dirk Bach 16 CDs lang Käpt’n Blaubärs Lebensgeschichte erzählen ließen. Ich mag jetzt nix mehr von “Zamonien” hören und kann das Olchi-Lied mit allen Strophen auswendig singen, aber es war so schön, während der Autofahrten mal wieder stundenlang mit meiner Freundin zu klönen.

Wir sind jedoch nicht nur im Auto herumgefahren. Tiere in Afrika angucken - das stand bei unseren Freunden ganz oben auf der Wunschliste. Wenn man nur zwei Wochen am Kap verbringt und trotzdem “wilde Tiere” sehen möchte, besucht man am besten eine Game Lodge. Davon gibt’s in der Kapregion sehr viele. Die meisten bieten auch Übernachtungsmöglichkeiten ”african style” an, inklusive Pool und Rundumverpflegung. Wir haben aber nur eine Stippvisite mit zweistündiger “Game-Tour” unternommen. Das hat jetzt nix mit “Spiele ohne Grenzen” oder dergleichen zu tun. “Game” ist hier in Südafrika die Sammelbezeichnung für “Wild”-Tiere.

Eine Game Lodge ist eigentlich so etwas wie ein riesig großer, umzäunter Tierpark. Aber wenn man im Jeep sitzt, durchgerüttelt über Stock und Stein holpert und plötzlich ein Wasserloch mit einer Zebraherde erspäht, hat man doch den Eindruck, in der afrikanischen Wildnis zu sein.

Wir kamen gerade während der Siesta am Nachmittag.

Dann stört es auch den Löwen nicht, wenn man ihn mit dem Jeep fünfmal umrundet, bis auch jeder sein optimales Foto im Kasten hat.

Wir haben schon einige “Game Drives” mitgemacht, aber es gibt jedes Mal wieder etwas Neues zu sehen und es wird nie langweilig. Diesmal war’s zum Beispiel ein drei Monate altes Nashorn-”Baby”.

Inzwischen hat uns der Alltag wieder. Mein Abschiedsschmerz verheilt langsam, die Jungs gehen seit Montag wieder zur Schule und ich hab’ das Strickzeug wieder ausgepackt. Deshalb gibt’s dann morgen wieder ein Sockenpaar - oder noch mehr Urlaubsfotos
?
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